Pfarrkirche St. Elisabeth: Rundgang
Der einschiffige Raum mit seinem rund abschließenden Altarbezirk besticht durch seine barocke Architektur und Stuckaturen. Den künstlerischen Höhepunkt der Elsbethener Kirchenausstattung stellt eine Kreuzgruppe aus der Zeit um 1620 dar.
Unsere Kirche ist nicht groß, der einschiffige Raum mit seinem rund abschließenden Altarbezirk ist überschaubar. Durch die barocke Architektur, den Wandschmuck und die Einrichtung aus dem 18. Jahrhundert wirkt das Innere festlich und harmonisch einladend. Die Stuckaturen sind wahrscheinlich vom berühmten Baumeister Johann Bernhard Fischer von Erlach beeinflusst, der zeitgleich um 1700 in der Stadt Salzburg vier bedeutende Barockkirchen erbaut hat. Auch die Orgelempore ist mit farbigem Stuck überzogen. Das zugehörige Relief zeigt passend zum Ort der Kirchenmusik die heilige Cäcilia an der Orgel im Kreis eines munter musizierenden Engelsorchesters.
Erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts schuf der Salzburger Maler Josef Rattensperger die Deckenbilder, die eine Marienkrönung durch die Dreifaltigkeit und Szenen aus dem Elisabethleben (Elisabeth pflegt einen Kranken, verteilt Gaben an Arme und verlässt mit den Kindern als Witwe die Wartburg) darstellen. Die Muttergottes und die heilige Elisabeth begegnen uns auch am Hochaltar. Zur Einrichtung gehören ferner noch die beiden Seitenaltäre sowie die stuckverzierte Kanzel. Die Kreuzgruppe aus der Zeit um 1620 stellt einen künstlerischen Höhepunkt der Elsbethener Kirchenausstattung dar.
Sonstiges: Kleine barocke Figurengruppe Beweinung Christi und heilige Sippe seitlich in Wandnischen beim Altarraum; im Langhaus Christus an der Geißelsäule (Kopie des Wiesheilands), gegenüber Maria Immaculata (19. Jh.); Kreuzwegstationen mit zusätzlichem Bild der heiligen Elisabeth (1736). Orgel von Hermann Öttl (1977/78) mit neobarockem Gehäuse von 1993.












