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Zisterzienserstift Schlierbach

1355 wurde die Burg von Eberhard von Wallsee, damals Hauptmann des Landes ob der Enns, in ein Zisterzienserinnenkloster umgewandelt, das bis 1556 bestand. Nach einer Zeit unter fremder Verwaltung konnte Schlierbach für den Orden zurückgewonnen werden und besteht bis heute als Zisterzienser-Männerkloster mit vielfältigen Aufgaben: Seelsorge, Glaskunstwerkstätte, Bildungszentrum, Käserei mit Schaukäserei und Genusszentrum. Das Aussehen von Kloster und Stiftskirche bestimmte im 17. Jahrhundert die Künstlerfamilie Carlone: die Baumeister Pietro Francesco Carlone und die Söhne Carlo Antonio Carlone und der Stuckateur Giovanni Battista Carlone sowie dessen Schwager Bartolomeo Carlone. Auch als Schöpfer des Hochaltars (mit dem Bild der Himmelfahrt Mariens von dem Wiener Hofmaler Franz Werner Tamm, 1701) ist einer der Carlone anzunehmen. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten sind der Festsaal (Bernardisaal), die Bibliothek, der Kreuzgang und die Schlierbacher Madonna.

 
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