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Tragwein liegt im unteren Mühlviertel auf einer Anhöhe, die nach Norden zu von 489 m Seehöhe im Marktbereich auf etwa 700 m ansteigt. Das Ortsbild zeigt im Zentrum noch heute die Struktur eines spätmittelalterlichen Dreiseitmarktes, der auch die Pfarrkirche mit einschließt. Die günstige Lage am Schnittpunkt zweier alter Handelswege begünstigte die wirtschaftliche Entwicklung; um 1300 erhielt Tragwein unter Herzog Albrecht das Marktrecht.

Geschichte

Zur Baugeschichte der Pfarrkirche: Die Bau- und Ausstattungsgeschichte der Kirche, durch unterschiedliche Stilepochen über Jahrhunderte hinweg bis in die jüngste Vergangenheit, spiegelt sich auch beim Rundgang um und durch die Kirche wider. Romanische und frühe gotische Bauphase: Im heute bestehenden Kirchenbau stecken in der Nord- und teilweise auch der Ostwand noch Fundamente einer romanischen Vorgängerkirche. Wohl in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand das Presbyterium; etwa gleichzeitig auch ein Sakristeianbau am nördlichen Chorwinkel. Spätgotische Bauphase: Im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts wurde der mittelalterliche Bau entscheidend verändert und nach Süden hin erweitert. Man erhöhte die bisherigen Grundmauern, setzte einen höheren Dachstuhl auf das Hauptschiff sowie das neu entstandene südliche Seitenschiff und wölbte beide Schiffe im Langhaus mit reich figurierten Stern- und Netzrippengewölben ein. Barocke Einrichtungsphase: 1750 wurden zwei Emporen eingezogen, sonst änderte sich in der Barockzeit am baulichen Erscheinungsbild nicht viel, wohl aber an der Ausstattung. Neugotische Einrichtung: 1892 schuf der Linzer Bildhauer Ludwig Linzinger einen neuen Hochaltar samt Tabernakel und Statuen, 1908/10 wurden die Farbglasfenster eingesetzt, 1912 gestaltete Linzinger zwei neue Seitenaltäre und die Kanzel. Westanbau und liturgische Neugestaltung 1966/67: Nach Planungen des Freistädter Architekten Anton Zeman entstand ein moderner Anbau. Anstelle der entfernten neugotischen Altäre und der Kanzel schuf der Linzer Bildhauer Peter Dimmel 1967/68 eine neue liturgische Einrichtung: Hauptaltar, Wochenaltar, Verkündpult und Taufstein aus Rosengranit.

Neugestaltung

Neugestaltung des Kircheninneren 2013: Die warmtonige Stimmung im renovierten Innenraum entsteht insbesondere durch die Fassung der Rippen und Architekturglieder in einem kräftigen Ockerton sowie der Wände in gebrochenem Weiß. Die neue Beleuchtungstechnik unterstützt die angenehme Farbwirkung und Raumatmosphäre.

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Kontakt

Standort (google maps) Telefon

Katholisches Pfarramt Tragwein
Markt 11
4284 Tragwein - Austria