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Wallfahrtskirche zu unserer Lieben Frau

Maria Kirchental - Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau

Das ursprünglich bayerische Loferer Land gehörte ab 1228 zum Fürsterzbistum Salzburg und kam 1816 nach der Niederlage Napoleons und „dem Frieden zu Wien“ an Österreich. Die seit 1946 selbständige Gemeinde St. Martin bei Lofer hat 1.102 Einwohner (1. 1. 2011), liegt im Saalachtal im Salzburger Land und hat faszinierende Naturdenkmäler zu bieten: z. B. die Vorderkaserklamm, die Praxeishöhle oder die Strohwallner Schlucht. Die Wallfahrtskirche Maria Kirchental in einem Hochtal oberhalb von St. Martin gilt als „Bergkristall unter den Wallfahrtsorten“. Die barocke Kirche beeindruckt den Besucher bereits beim Eingangsportal mit einem von Joseph Rattensperger gemalten Fassadenbild, bekrönt von der Kirchentaler Madonna.

Gnadenbild der Muttergottes mit dem Jesuskind

Geschichte der Wallfahrt

Im Jahr 1670 errichtet ein Landwirt aus St. Martin eine kleine hölzerne Kapelle. Als 1688 diese durch eine gemauerte ersetzt wird, erbittet man aus der Pfarrkirche in St. Martin zwei gotische Figuren für diese Andachtsstätte. Eine davon ist die Muttergottes mit Kind. Besucher wollen Tränen dieser Gottesmutter wahrgenommen haben, und die vielen Gebetserhörungen sprechen sich alsbald herum. So beschließt Fürsterzbischof Johann Ernst Graf Thun 1694 den Bau des „Pinzgauer Doms“ an einer „auserwählten“ Stelle: dort, wo mitten aus der schneebedeckten Wiese drei Kornähren ragen.

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Kirchenfassade

Der Kirchenbau

In Verbindung mit dem Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach und dem Baumeister Stephan Millinger aus St. Martin lässt der Bauherr Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun Maria Kirchental als einzigartiges Zeugnis barocker Architektur erbauen. Die Bauzeit erstreckt sich von 1694 bis 1708.

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Blick auf den Hochaltar

Führung durch die Kirche

Zentrum des neubarocken Hochaltaraufbaues von 1858 bildet das Gnadenbild Mariens, das von großen Engeln umgeben ist. Überrascht wird der Besucher von der Statue „Unser Herr im Elend“ hinter dem Hochaltar. Der von Architekt Peter Schuh entworfene Volksaltar schafft eine besondere Verbindung von fulminantem Hochaltar und der Schlichtheit des Tisches des Wortes mit der Gottesmutter als Gnadenvolle zwischen Gott und den Menschen.

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Wallfahrtsmuseum

Wallfahrtsmuseum

Kostbarkeiten der Wallfahrtsgeschichte finden sich in den Nebenräumen des Kirchenschiffes im Museum. Von besonderer Bedeutung ist die Ährenmonstranz (drei Ähren, die aus dem Schnee ragten, deuteten den Platz an, an dem die Wallfahrtskirche errichtet werden sollte) und eine Sammlung von rund 1200 Votivbildern. Aufwändig restauriert gilt sie als größte Sammlung Österreichs.

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Ährenmonstranz

Fotogalerie

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Votivbilder-Sammlung

Aktuelles

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