logo-verlag-st-peterDie Kirchen von Lend-Embach mit Maria Elend

ÜbersichtKirchen von Lend-Embach
Herzlich Willkommen in der Pfarrkirche zum hl. Laurentius in Embach!

Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Kirchen!

Ich begrüße Sie in unserem Pfarrverband und freue mich, dass Sie sich für unsere Kirchen interessieren. Viele Generationen haben sie gestaltet und so ihrem Glauben immer wieder neu Ausdruck gegeben. Besonders der Wallfahrtsort Maria Elend war und ist für viele Menschen ein Ort der Stärkung und des Friedens. Dieser Kirchenführer möchte Ihnen die Kirchen von Lend-Embach in ihrer Geschichte und künstlerischen Gestaltung erschließen und Ihnen helfen, ihre Glaubensbotschaft zu verstehen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie hier Gott begegnen und so gestärkt und ermutigt in den Alltag gehen können.

Oswald Scherer, Pfarrprovisor

Geschichte

Mitten im Nationalpark Hohe Tauern präsentieren sich die beiden Orte Lend und Embach. Lend liegt im Salzachtal, Embach in 1013 m auf einer sonnigen Hochfläche über dem Tal. Den Besucher beeindruckt eine grandiose Bergwelt einerseits und andererseits entdeckt man viele denkmalgeschützte Kleinode, zum Beispiel die Wallfahrtskapelle Maria Elend. Bereits im 11. Jahrhundert wird im Dorf Embach die erste romanische Kirche gebaut. Mit dem Aufschwung des Handels und der wachsenden Bergbautätigkeit kommt es im 14. Jahrhundert zum Neubau der Kirche im gotischen Stil. Zur nochmaligen Vergrößerung und klassizistischen Umgestaltung der Embacher Kirche (1784–1786) erinnert der Befehl vom damaligen Erzbischof Hieronymus Colloredo, die Kirche in Maria Elend abzureißen und statt dessen die Pfarrkirche zur Wallfahrtskirche auszubauen. Die Bedeutung Embachs als Wallfahrtsort führt 1813 zur Pfarrerhebung.

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Das Äußere der Kirche und der Kirchenraum

Die Pfarrkirche mit ihrer Länge von 30 m, dem spitzen Turm (48 m) und dem hohen Dach mit Strebepfeilern macht außen den Eindruck eines typisch spätgotischen Baus. Durch die klassizistische Fassade bekommt sie einen unverwechselbaren Charakter als Wallfahrtskirche. Der Innenraum beeindruckt mit seinen klassizistischen Stuckpilastern, Gesimsen in zarten Farben und großflächigen Deckenmalereien.

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Maria Elend

Die Gründungslegende berichtet von einem verschollenen behinderten Kind, dass nach drei Tagen gesund im Ellend gefunden wird. Aus Dankbarkeit errichtet die Mutter an dieser Stelle eine Kapelle. Im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts entwickelt sich die Wallfahrt zunehmend, sodass die Kapelle zu einer Kirche erweitert wird. Heute ist die Kapelle – an dem Ort, wo nach der Überlieferung das verlorene Kind wiedergefunden wurde – eine Gedenkstätte für „Sternenkinder“.

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Weitere Kapellen

Aus dem Jahr 1829 stammt die Kalvarienkapelle, die eine volkstümliche Darstellung von Christus an der Geißelsäule enthält. Die moderne Bergkapelle zum hl. Sebastian befindet sich in Privatbesitz, ist aber für Besucher frei zugänglich.

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Pfarrkirche zum hl. Rupert in Lend

Um 1544 lässt der damalige Landherr an der Salzach eine Rechenanlage errichten, um das aus dem Oberpinzgau getriftete Holz „anländen“ zu können. Es dient zur Kohlegewinnung für die Schmelzöfen, in denen Gold- und Silbererz ausgeschmolzen werden. So entsteht der Ort mit Namen „Lend“. 1621 wird die erste hölzerne Kapelle errichtet und Lend bekommt einen Kaplan. 1674 baut Fürsterzbischof Max Gandolf von Kuenburg die heutige Kirche.

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Der Kirchenraum

Den Kirchenraum prägen das große Altarbild, Deckenmalereien von Virgil Groder und kunstvolle Altäre. Handwerkliche Meister-leistungen sind der Beichtstuhl hinter dem Altar und der Sakristeischrank von Rupert Loibl (1760).

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Kapellen im Ort

Vom ursprünglichen Standplatz wird die Arzhofkapelle 1898 an die Straße unterhalb des Kirchbühels verlegt. Sie enthält das Bild „Maria vom Guten Rat“. Die Sebastianikapelle in Klammstein erinnert an den Absturz des Probstes Pabo von Berchtesgaden. Sie enthält barocke Statuen aus dem 18. Jahrhundert.

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Fotogalerie

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