logo-verlag-st-peterHopfgarten im Brixental

ÜbersichtHopfgarten im BrixentalRundgang durch die Kirche
Ein Rundgang durch die Kirche

Orientierungsplan

Orientierungsplan

Decken- und Wandbilder
A Glorie des Himmels
B Vertreibung aus dem Paradies
C Kreuzigung
D Pfingstwunder
E Auferstehung der Toten und Weltgericht
F Hl. Johannes der Täufer
G Hl. Johannes Nepomuk

Einrichtung

1 Hochaltar mit Bild hll. Jakobus und Leonhard
2 Rosenkranz-Altar
3 Josephsaltar
4 Anna-Altar
5 Petrus-Altar
6 Kanzel
7 Kruzifix und Schmerzhafte Muttergottes
8 Beichtstühle
9 Orgel
10 Marienkapelle
11 Unterkirche Heiligste Dreifaltigkeit und hl. Joseph



Raumeindruck

Durch seine Weiträumigkeit und die aus der Erbauungszeit stammende farbenprächtige Ausschmückung mit Deckenbildern und fünf Altären bildet auch das Innere einen der Höhepunkte unter den barocken „Bauerndomen“ des Tiroler Unterlandes. Das durch kräftige Wandpfeiler gegliederte Kirchenschiff mit Querschiff und halbrund schließendem Chor wird durch Hängekuppeln überwölbt. Die sparsamen Rocaillestuckaturen an den Kapitellen der Wandpfeiler stammen von ANDRÄ HUEBER, ansonsten tritt an die Stelle des Stucks weitgehend dekorative Malerei im Verbund mit den barocken Deckenbildern. Die Raummaße: Länge 46,50 m, Breite im Querschiff 20,14 m, Innenhöhe 18,60 m.

Wand- und Deckenbilder
Die barocken Deckenbilder sind Werke des JOHANN WEIß (* 1738 in Rettenberg im Allgäu, † 1776 in Kaufbeuren) aus dem Jahr 1764; am Pfingstbild finden sich Datierung und Signatur. Der vermutlich in Augsburg und Wien geschulte Maler war im Bereich der Erzdiözese Salzburg auch in der Salzburger Stiftskirche St. Peter sowie in Böckstein, Torren und Itter tätig. Die Bilder geleiten von der Glorie des Himmels mit der Hlgst. Dreifaltigkeit, umgeben von Engeln und Heiligen, darunter auch die beiden Hopfgartener Kirchenpatrone Jakobus d. Ä. und Leonhard im Chor über die Vertreibung aus dem Paradies im Querschiff, Kreuzigung und Pfingstwunder bis zum Jüngsten Gericht über der Orgel.

Die Wandbilder im Chorraum über den Seitenemporen stellen links die Taufe Christi im Jordan durch Johannes den Täufer dar, rechts den hl. Johannes Nepomuk kniend zu Füßen der Madonna; in der Hand hält er eine Zunge als Symbol dafür, dass er als christlicher Märtyrer sein Leben lassen musste, weil er das Beichtgeheimnis nicht preisgeben wollte. Jüngeren Datums sind die Bilder über dem Hochaltar, die der Innsbrucker Maler BALTHASAR WALTL im Zuge der Kirchenrenovierung von 1891/93 ausführte. Sie zeigen links den hl. Petrus, Engel mit dem Petersdom in Rom und den Erzengel St. Michael, in der Mitte eine Monstranz mit dem Allerheiligsten sowie rechts den hl. Joseph mit einem Schutzengel sowie Engel mit der Hopfgartener Kirche.

Glorie des Himmels, barockes Deckenbild von Johann Weiss im Chor, 1764

Vertreibung aus dem Paradies im Querschiff, Johann Weiss 1764

Kreuzigung, Johann Weiss 1764

Pfingstwunder, Johann Weiss 1764