logo-verlag-st-peterFranziskanerkirche in Salzburg

ÜbersichtFranziskanerkirche Salzburg

Pacher-Madonna, 1498

Grüß Gott

Salzburg, die Hauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes, ist viertgrößte Stadt Österreichs und hat etwa 150 000 Einwohner. Sie wird auch liebevoll Mozartstadt genannt, denn Wolfgang Amadeus Mozart wurde hier geboren. Salzburg lockt jährlich tausende Gäste aus aller Welt an, denn zum einen ist die Salzburger Altstadt aufgrund des architektonischen Erbes UNESCO Weltkulturerbe und zum anderen bietet die Stadt Kulturgenuss auf höchster Ebene. Salzburg, eine Stadt, die bewegt. Die Verbindung verschiedener Bau- und Kunstepochen schafft einen Raum mit besonderer Atmosphäre. Lassen Sie sich hineinnehmen in die Magie der Stille und des Innehaltens. Erspüren Sie die Glaubenstiefe unserer Vorfahren.

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Ausschnitt aus der Stadtansicht von 1553

Geschichte und Baugeschichte

Die Franziskanerkirche (Alte Stadtpfarrkirche zu Unserer Lieben Frau) war ursprünglich eine Tauf- und Synodalkirche. Um 1130 wird sie den Petersfrauen als Klosterkirche zugewiesen, später den Augustiner Domfrauen. Im Jahr 1139 rückt sie zur Stadtpfarrkirche auf. Nach einem verheerenden Brand wird 1408 der Neubau begonnen. Im Jahr 1583 werden die Franziskaner nach Salzburg berufen. Eine Schenkungsurkunde belegt das Überlassen der Pfarrkirche als Ordenskirche an die Franziskaner.

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Blick auf das Mittelschiff

Baubeschreibung

Die Franziskanerkirche besteht baulich aus zwei zeitlich und stilistisch völlig verschiedenen Teilen: Einerseits aus dem spätromanischen, basilikalen Langhaus, dem um 1700 eine Barockfassade vorgeblendet wurde, und andererseits aus  dem spätgotischen Hallenchor, der im Laufe des 17./18. Jahrhunderts neu gestaltet wird.

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Hochaltar

Führung durch die Kirche

Zentrum des Kirchenraumes ist der von Johann Bernhard Fischer von Erlach entworfene Hochaltar mit der Pacher-Madonna (Michael Pacher 1430–1498). Verschiedene Kapellen beeindrucken mit einzigartiger künstlerischer Gestaltung: So z. B. die Geburt Christi Kapelle mit einem Fresko von Francesco Vanni und die Anna-Kapelle mit Gemälden von Christoph Lederwasch. Die Franziskuskapelle zeigt eine reiche Stuckausstattung und das Gemälde eines Salzburger Barockmalers. Historisch beachtenswert ist die Grabplatte des hl. Virgil an der Westwand neben dem Antoniusaltar.

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Geburt- Christi-Kapelle, Anbetung der Hirten

Bedeutung und Würdigung

Die Franziskanerkirche birgt eine außergewöhnliche Vielfalt an Geschichte und strahlt beinah eine mystische Kraft im Kirchenraum aus. Das Zusammenwirken vom interessanten Lichtspiel und der monumentalen Bauweise lässt den Betrachter ehrfürchtig den Blick nach oben, aber auch ins eigene Innere lenken.

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Chor-Orgel („Marien-Orgel“)

Die Orgeln der Franziskanerkirche

Die Franziskanerkirche nennt drei Orgeln ihr Eigen: Die Marienorgel mit drei Manualen und 48 Registern; die Heilig-Geist- Orgel, seit 2003 Hauptorgel, und im Oratorium des Klosters seit 2004 die Antonius-Orgel mit einem Manual und acht Registern.

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Oberer Glockenstuhl

Die Glocken der Franziskanerkirche

Seit 2001 versehen sieben Glocken, gegossen in der Gießerei Grassmayr Innsbruck, ihren Dienst. Zusätzlich erfreuen historisch wertvolle Glocken mit besonderer Inschrift und Verzierung durch stimmiges Geläut.

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Antoniusglocke

Fotogalerie

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Blick von Nordwesten zur Franziskanerkirche

Aktuelles

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