logo-verlag-st-peterDie Kirchen von Straßburg in Kärnten

ÜbersichtDie Kirchen von StraßburgRundgang durch die Stadtpfarrkirche
Rundgang durch die Stadtpfarrkirche

Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Straßburg - Orientierungsplan zur Einrichtung

Grundriss

Presbyterium:
1 Hochaltar
2 Rotmarmor-Doppelgrabstein, um 1465
3 Wappengrabplatte, 1554
4 Marmorepitaph, 1715
5 Grabstein Bischof Urban Sagstetter († 1573)
6 Votivbild des Urban Sagstetter, 1573

Hauptschiff und Vorhalle:
7 Kanzel
8 Madonnenstatue
9 Orgelempore
10 Fastentuch
11 Vorhalle

Seitenkapellen:
I Sebastianskapelle
II Barbarakapelle
III Rosenkranzkapelle
IV Kreuzkapelle
V Georgskapelle
VI Michaelskapelle
VII Maria-Elend-Kapelle

Statue des Kirchenpatrons St. Nikolaus über dem PortalAußenbau
Der Charakter der spätgotischen Kirche ist heute von außen nur noch am Chor mit seinen schmalen, spitzbogigen Maßwerkfenstern und den abgetreppten Strebepfeilern erkennbar. Barocke Gestalt zeigen dagegen der Turmabschluss mit Zwiebelhelm und die Westfassade mit Pilastergliederung und geschweiftem Giebel. Die Blindfenster zieren Bilder der vier Evangelisten, oben die hll. Lukas (Stier) und Matthäus (Engel), unten der hl. Markus (Löwe) und der hl. Johannes (Adler); über dem noch vom gotischen Bau erhaltenen, reich profilierten Portalgewände ist in einer Nische die vielleicht aus der Werkstatt des MICHAEL HÖNEL stammende Statue des Kirchenpatrons St. Nikolaus aufgestellt.


InnenraumInnenraum
Man betritt die Kirche durch das Westportal und steht zunächst in der niedrigen, mit einem feingliedrigen Sternrippengewölbe überspannten Vorhalle unter der Orgelempore. Begrenzt durch Pfeiler mit barocken Statuen des hl. Augustinus und des hl. Nikolaus, die durch ihre Attribute, ein flammendes Herz und Goldkugeln ausgewiesen sind, öffnet sich das dreijochige Hauptschiff. Während hier die Pfeilervorlagen und das Knickrippengewölbe noch den spätgotischen Raumcharakter unterstreichen, zeigen die Seitenwände schon barocke Prägung. Hier schließen die im 17. Jahrhundert aus den einst gotischen Seitenschiffen entstandenen barocken Kapellenreihen an. Vermittelt durch den Triumphbogen öffnet sich der lichtdurchflutete Chor mit polygonaler Apsis und einem Rautensterngewölbe.