logo-verlag-st-peterDie Kirchen von Straßburg in Kärnten

ÜbersichtDie Kirchen von Straßburg

Blick auf Straßburg von Südosten

Grüß Gott

Straßburg, als kleinste Stadt in Kärnten, gilt als besonderes Kleinod inmitten der Gurktaler Alpen. Bereits 1147, nach Errichtung der Burg, ist Straßburg Sitz der Gurker Bischöfe und bedeutendster Ort im Gurktal. 1380 bekommt der von Stadtmauern umgebene Ort das Stadtrecht. Straßburg liegt inmitten des sogenannten Hemmalandes mit einzigartigen Naturlandschaften, uralten Pilgerstätten und sagenumwobenen Burgen und Schlössern.

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Bauinschrift von 1454

Historischer Überblick

König Ludwig der Deutsche schenkt 864 dem Salzburger Erzbistum im Gurktal Besitz. Als Begründer der heutigen Stadt gilt Bischof Walther (1200–1213). Bereits zuvor hat Straßburg Bedeutung errungen, da Bischof Roman I. die Burg zu erbauen begann, die später als Residenz für 51 Bischöfe dienen sollte. 1402 bestätigt Fürsterzbischof Konrad III. den Straßburgern das Stadtrecht und seither ist St. Nikolaus Stadtpfarrkirche.

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Spätgotische Sakristei

Zur Pfarr- und Baugeschichte

1169 wird die Straßburger St.-Nikolaus-Kapelle als Eigenkirche des Gurker Domkapitels erstmals erwähnt. Seit 1229 gilt sie als selbständige Pfarre. In der Zeit zwischen 1439 und 1469 erfolgt der Neubau der Kirche im spätgotischen Stil. Baumeister ist vermutlich Hans Choch, Bauherren sind die beiden Fürstbischöfe Johann V. von Schallermann (1432–1453) und Ulrich III. Sonnenberger (1453–1469).

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Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, Innenraum

Rundgang durch die Stadtpfarrkirche

Der lichtdurchflutete Innenraum der Kirche beeindruckt mit einer von einem Sternrippengewölbe überspannten Vorhalle und einem reich gegliederten Säulenaltar. Mehrere Kapellen mit imposanter Ausstattung an Gemälden und Heiligenfiguren zeugen von großartiger Handwerkskunst. Als Besonderheit gilt das von Ferdinand Penker geschaffene Fastentuch, das alljährlich von Aschermittwoch bis Gründonnerstag den Altarraum verhüllt.

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Loretokirche

Loretokirche

Dompropst Johann Georg von Truttendorf lässt 1315 nordwestlich der Stadtpfarrkirche eine Kapelle errichten. Die jetzige Gestalt der Loretokirche verdankt sie dem 1650 erfolgten Umbau unter dem Gurker Bischof Franz I. Lodron. 1975 wird die Kapelle vor dem Verfall gerettet und grundlegend erneuert. Patron der Glocke ist  Papst Johannes Paul der II.

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Heilig-Geist-Kirche

Heilig-Geist-Kirche

Der frühgotische Kuppelrundbau war einst eine Spitalskirche und ist heute eine Filialkirche der Pfarre Straßburg. Als besonders beeindruckend gilt der spätbarocke Hochaltar, entstanden um 1720, mit einem reich gerahmten Ölbild mit dem Pfingstmotiv. Im ehemaligen Bürgerspital ist heute der Pfarrkindergarten untergebracht.

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Filialkirche St. Stefan

Filialkirche St. Stefan

Südöstlich von Straßburg steht an einem Berghang weithin sichtbar die Filialkirche St. Stefan. Der im Kern romanische Kirchenbau wird 1741 barockisiert und beeindruckt an der westlichen Eingangstür mit modernen Schnitzreliefs der beiden Kirchenpatrone Stephanus und Oswald. Den Hochaltaraufbau fertigt ein in Straßburg ansässiger Tischlermeister namens Georg Moser.

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Ölbild des hl. Antonius von Padua

Fotogalerie

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