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Kirche und Kapellen von Arzl im Pitztal

Der Name Arzl leitet sich von „arcellum“, dem lateinischen Begriff für Burg, ab. Die Pfarrkirche zu den heiligen Ingenuin und Albuin (die beiden Brixner Diözesanpatrone und Bischöfe) wird 1358 erstmals urkundlich erwähnt und erlebte im Lauf der Zeit zahlreiche Veränderungen; das heutige Erscheinungsbild des Innenraumes wird im Wesentlichen durch die Ausmalung des Malers Emanuel Raffeiner geprägt, der 1907 ein für seine Zeit völlig neuartiges Dekorationssystem mit figuralen und szenischen Darstellungen entwarf, das stilistisch am Übergang vom Historismus zum Jugendstil steht.

Der Hochaltar der Kirche wurde 1875 gefertigt und weist eine große, rundbogig geschlossene Mittelnische auf, die beidseitig von Figurennischen flankiert wird. Im Zentrum des Altares befindet sich anstelle eines Gemäldes ein Glasmalereifenster, das die Madonna mit dem Skapulier und den beiden Kirchenpatronen Ingenuin und Albuin zeigt.

 
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