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Pfarrkirche zur hl. Margaretha in Kaprun

Lange war Kaprun im „Schatten“ der Geschichte, wenngleich Kelten und Römer hier siedelten, wie archäologische Funde andeuten. Das kleine Bauerndorf trat erst ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert allmählich aus dem Schatten der Geschichte. Alpinisten und Naturliebhaber begannen damals den Ort als Ausgangspunkt für Bergwanderungen zu schätzen. Große Bedeutung für Kaprun erlangten auch das 1955 fertiggestellte Kraftwerk und das Gletscherschigebiet Kitzsteinhorn.

Das Farbglasfenster im Chor der Pfarrkirche zeigt wie auch das ehemalige Hochaltarbild die Kirchenpatronin, die hl. Margaretha mit dem Drachen. Da feuchte Augebiete als Wohnstätte des Bösen (der Drache gilt als dessen Verkörperung) angesehen wurden, erhielten viele Kirchen in sumpfigen Gegenden Margaretha zur Patronin.
Einen Besuch wert sind auch die Jakobskapelle aus dem 16. Jahrhundert auf der Burg Kaprun und die Barbarakapelle, 1953/1954 von der Kraftwerksgesellschaft erbaut. Die Gedenkstätte an der Talstation der Gletscherbahn ist ein überkonfessioneller Raum, der an das Unglück vom 11. November 2000 erinnert.

 
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