logo-verlag-st-peterPfarrkirche Mariä Himmelfahrt zu Ossiach

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Pfarr- und ehemalige Benediktinerstiftskirche Mariä Himmelfahrt zu Ossiach

Ein vorromanischer oder karolingischer Vorgängerbau ist durch Ausgrabungen dokumentiert. Im Gegensatz zu den meisten Klöstern Kärntens und der Steiermark, die im 12. Jahrhundert neu errichtet wurden, blieb in Ossiach im Kern die frühromanische Basilika mit Dreiapsidenschluss samt Säulen und Kapitellen der Hallenkrypta aus dem zweiten Viertel des 11. Jahrhunderts erhalten. Bedeutend ist der spätgotische Flügelaltar um 1500, der ursprünglich als Hochaltar in Verwendung stand. Der Umbau von ca. 1737–1746 schuf einen der eindrucksvollsten spätbarocken Kirchenbauten Kärntens, in welchem der Stuck Wessobrunner Meister und die Fresken Fromillers eine wirkungsvolle Symbiose eingehen. Schließlich muss auf die kulturgeschichtlich bedeutende lokaleVerehrung des büßenden Polenkönigs Boleslaus hingewiesen werden.

 
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