logo-verlag-st-peterSt. Anna in Wien I.

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St. Anna in Wien I.

Wenn man von der Kärntnerstraße kommend in die schmale Annagasse hineingeht, sieht man die schlichte südliche Seitenfassade und den bemerkenswerten barocken Turm der Annakirche.
Der Vorgängerbau wird 1632–1633 zu einer frühbarocken Kirche umgebaut und erhält dabei im Wesentlichen die heutige Gestalt, die bemerkenswerte hochbarocke Innenausstattung erfolgte 1716 unter der Leitung des Baumeisters und jesuitischen Laienbruders Christoph Tausch. Das Besondere an diesem Raum ist die Verschmelzung von Langhaus, Chor und Gewölbe zu einer Raumeinheit. Der Blick wird auf den Hochaltar geführt, der völlig in die ihn umgebende Architektur integriert und der sakrale Höhepunkt des Kirchenraumes ist. Der Eindruck des Verschmelzens aller Raumelemente wird auch durch die lückenlose Farbigkeit der Raumwände zusammen mit der farbigen Gewölbemalerei erzielt. Der Besucher der Kirche wird diese Raumharmonie als spirituelles Element empfinden, das ihn die Erdenschwere vergessen lässt und ihn auf wesentliche Punkte unseres Glaubens hinführt: Die Verehrung der Heiligen, die Gnade Gottes und die Erlösung durch unseren Herrn Jesus Christus.

 
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