logo-verlag-st-peterPfarr- und Wallfahrtskirche in Kirchberg am Wagram

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Pfarrkirche St. Stephan / Wallfahrtskirche Maria Trost in Kirchberg am Wagram

Wer von Wien nach Krems unterwegs ist, wird im nördlichen Tullnerfeld von der Schnellstraße aus große Kirchen sehen, die von der Anhöhe des Wagrams heruntergrüßen. In der Mitte zwischen Stockerau und Krems steht in Kirchberg die größte und älteste, die Pfarrkirche St. Stephan, die seit rund 210 Jahren auch Wallfahrtskirche Maria Trost heißt (die ursprüngliche Maria-Trost-Kirche wurde 1787 unter Kaiser Joseph II. als „überflüssige“ Nebenkirche gesperrt und entweiht, die Gnadenstatue und Teile ihres Inventars kamen in die Kirchberger Pfarrkirche).

Nach romanischen und gotischen Vorgängerbauten wurde die Pfarrkirche St. Stephan im frühen 18. Jahrhundert durch die Künstlerfamilie Carlone aus Italien barock umgestaltet. Carlo Carlone schuf 1712 das Hochaltarbild: die Steinigung des Stephanus. Es stellt die Vision des hl. Märtyrers Stephanus dar, der in seinem Sterben den Himmel offen und Christus auf den Wolken kommen sieht. Hinter dem Tabernakel steht auf der ursprünglichen Steinsäule die Wallfahrtsstatue der Gottesmutter.

 
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