logo-verlag-st-peterPfarr- und Wallfahrtskirche in Bruck a. d. Glocknerstraße

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Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariae Himmelfahrt in Bruck an der Glocknerstraße

Das Dorf Bruck im Pinzgau wird bereits um 1040 zum ersten Mal erwähnt. Vermutlich stand schon zur Zeit der Herren von „Prukke“ bei der Brücke über die Salzach ein kleines Gotteshaus. Die Kirche war ursprünglich der hl. Katharina geweiht (noch heute 2. Kirchtag). Um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert wird das Gotteshaus als „Kirche der seligsten Jungfrau Maria“ bezeichnet. Die Figur der Gnadenmutter Maria auf dem Hochaltar stand im Mittelpunkt einer einst bedeutenden Wallfahrt.
Am 14. September 1867 brannte mit dem Dorf auch die Kirche ab. Nur der gotische Turm blieb erhalten. Die heutige Kirche wurde nach den Plänen des Wiener Architekten Friedrich von Schmidt 1868/69 erbaut. Die Mauern des neugotischen Baus bestehen aus Serpentinschiefer, Tuffstein und Granit. Beim Kirchenneubau erhielt der Turm ein neues Stockwerk mit den maßwerkgeschmückten Schallöffnungen und einen neuen Spitzhelm, der mit dem vergoldeten Turmkreuz endet.
Nach der gründlichen Renovierung von 1999 ist der Innenraum mit seiner Ausmalung und Ausstattung wieder ein unverfälschtes Zeugnis der Neugotik: Von den dunkleren Tönen der Seitenschiffe führt der Weg zur rotgoldenen Pracht des Hochaltars.

 
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