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Wallfahrts- und Pfarrkirche Maria Dreieichen

Dankbarkeit für eine Gebetserhörung in schwerer Krankheit, das war 1656 der Anlass für die Entstehung der Wallfahrt nach Maria Dreieichen. Der schwerkranke Kürschnermeister Matthias Weinberger aus Horn nahm in seiner Not im Gebet Zuflucht zu Maria. Er und seine Familie hatten eine Marienstatue aus Wachs bewahrt, die er nach seiner überraschenden Heilung in der Öffentlichkeit zur Verehrung aufstellen sollte, er brachte deshalb das Bild an einer dreistämmigen Eiche am Molderberg an. 25 Jahre später brannte die Eiche ab und das Wachsbild zerschmolz. Das unerwartete Wiederergrünen der Eiche war jedoch ein Zeichen diesen Ort der Andacht zu erhalten, weshalb eine dem Wachsbild nachempfundene Statue aus Lindenholz angefertigt wurde, das heutige Gnadenbild über dem Tabernakel des Hochaltars. Sie wurde an der wiederergrünten Eiche angebracht und eine kleine Holzkapelle errichtet, 1733 dann eine Steinkapelle, die heutige Schatzkammer, der bald darauf die große Wallfahrtskirche folgte.

 
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