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Pfarrkirchen im Mühlkreis

Der heute im Kern noch erhaltene Baubestand der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde an der Schwelle zwischen Romanik und Gotik errichtet. Nach den Hussitenkriegen wurde das romanische Langhaus in der Mitte des 15. Jahrhunderts gotisch gewölbt, während der frühgotische Chor aus dem 14. Jahrhundert erhalten blieb. Die jetzige Baugestalt der Kirche stammt im Kern vermutlich aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Nach zwei Ortsbränden in den Jahren 1678 und 1682, bei denen auch die Kirche Schäden erlitt, erfolgte dann die bestehende bauliche bzw. bauplastische Ausgestaltung und Ausmalung im spätbarocken Stil des ausgehenden 17. bzw. frühen 18. Jahrhunderts, wobei das damalige Ideal eines „Gesamtkunstwerkes“ im Raum- und Bildkonzept deutlich zu erkennen ist. An der Umgestaltung war der am Passauer Dombau tätige Architekt Carlo Antonio Carlone, der Bruder des berühmten Stuckateurs Giovanni Battista Carlone, beteiligt. Die künstlerisch wertvolle Ausmalung stammt von Giovanni Carlone, sie ergibt gemeinam mit der qualitätvollen barocken Einrichtung und der Raumgestalt die harmonische Gesamtwirkung.

 
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