logo-verlag-st-peterSt. Johannes am Imberg zu Salzburg

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St. Johannes am Imberg zu Salzburg

Die Gründung der ältesten Kirche der rechten Altstadt zu Salzburg verliert sich im Dunkel der Legende. Im Kern romanisch, wurde das Kirchlein im späten 17. Jahrhundert erweitert. Zusammen mit dem gestreckten, zwiebelbekrönten Turm und dem mächtigen ehemaligen Benefiziatenhaus (Imbergstiege 4) bildet die St.-Johannes-Kirche zu Füßen des Kapuzinerklosters auch heute noch einen entscheidenden Akzent im städtebaulichen Ensemble rechts der Salzach. Im hellen, in den Farben des Rokoko gehaltenen Raum bildet das duftig gemalte Deckenfresko den Hauptakzent. 1772 schuf es der aus Köstendorf stammende Maler Andrä Langwieder. Zwei Scheinkuppeln bilden den Mittelpunkt der Malereien: die sich tummelnden Putti tragen die Attribute des Kirchenpatrones (das Haupt auf der Schüssel, das Schwert). Reiche Dekorationsmalereien (Muscheln, Blumenvasen und Zopfmuster in den Gurtbögen) erhöhen den farbenfrohen Eindruck. Zugleich mit der Deckenmalerei entstand die ebenso qualitätvolle Einrichtung.

 
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