logo-verlag-st-peterStadtpfarrkirche zum hl. Nikolaus in Bad Ischl

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Stadtpfarrkirche zum hl. Nikolaus in Bad Ischl

Die älteste urkundliche Nennung der Nikolauskirche stammt aus dem Jahr 1320. Die kleine gotische Kirche erstreckte sich vom Turm (der 1490 errichtet worden war und heute noch steht) nach Osten (zur heutigen Sakristei). Für die in den letzten Jahrhunderten stark angewachsene Bevölkerung von Ischl war die gotische Kirche zu klein geworden. 1769 wurde die alte Kirche niedergerissen, und es begann der Neubau der jetzigen Kirche, die 1780 geweiht wurde. Ihre Inneneinrichtung war zunächst noch sehr dürftig. Als ab 1823 Ischl ein vielbesuchter Badeort der Hocharistokratie geworden war, fanden sich Spender und Gönner für neue Altäre und die Ausmalung der Wände und Decke. Da Kaiser Franz Joseph ab 1854 alle Sommer hier in seiner Villa verbrachte, bekam die Nikolauskirche die Bezeichnung Hofpfarrkirche. Den Abschluss der umfangreichen Ausgestaltung der Kirche unter Prälat Weinmayr feierte man zum 50. Geburtstag des Kaisers, am 18. August 1880. 1910, zum 80. Geburtstag des Kaisers, wurde dann die größte und damals orgelbautechnisch aktuellste Orgel der Monarchie hier in der Ischler Kirche aufgestellt. Dem Kirchenpatron gewidmet ist das Bild über dem Hochaltar: Der hl. Nikolaus segnet Mütter mit ihren Kindern. Das im Jahr 1850 von Erzherzog Ludwig gestiftete Bild ist ein Werk von Leopold Kupelwieser (1796–1862). Der Hochaltar wurde 1878, also zur Krönung der Gesamtausschmückung der Kirche, aufgestellt.

 
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