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Wallfahrtskirche zu U. L. Frau Mariastein

Die Wallfahrtskirche zu U. L. Frau Mariastein zählt zu den interessantesten Kultstätten der Alpenländer. Auf einer 12 m hohen, steil abfallenden Felsnase erhebt sich ein 42 m hoher Bergfried, der durch einen bewaldeten Höhenzug des Angerberges gegen das Inntal hin abgeschirmt ist. Allein der Umstand, dass in diesem Gebäude sich Kirche und Gnadenbild im obersten Geschoß befinden und nur über 150 Stufen erreichbar sind, lässt die ursprünglich kriegerische Bestimmung des Turmes erkennen.

Die ehemals spätgotische Gnadenkapelle im obersten Turmgeschoß wurde im späten 17. Jahrhundert umgebaut und neu ausgestattet. Der spätbarocke Altaraufbau wurde 1958 aus noch aufgefundenen Resten der Barockausstattung rekonstruiert und birgt das Gnadenbild der thronenden Madonna mit Kind. Stilistisch lässt sich die Figur in das letzte Viertel des 15. Jahrhunderts datieren. Die Deckenbilder stellen die Reise des Gnadenbildes nach Augsburg und die Huldigung der Tiroler Stände vor Maria dar. In einer Vitrine werden die 1602 durch Erzherzog Maximilian gestifteten Landesinsignien aufbewahrt: der Tiroler Erzherzogshut  und das Zepter. Beide sind seit mehr als 400 Jahren unlöslich mit der Wallfahrtskirche und dem Schloss verbunden.

 
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