logo-verlag-st-peterStadtpfarrkirche St. Vitus in Kufstein

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Stadtpfarrkirche St. Vitus in Kufstein

Schon 788 wird „ad Caofstein“ eine selbständige Eigenkirche erwähnt, die dem Bischof von Salzburg gehörte. Der heutige Bau muss spätestens 1420 abgeschlossen gewesen sein, noch heute finden sich hinter dem Hochaltar Fresken aus dieser Zeit. Die Stadterhebung 1393 wird die Bürger wohl veranlasst haben, ihr Gotteshaus zu erneuern. 1660 hat man, dem Zug der Zeit folgend, die Kirche in frühbarocker Manier stuckiert. Das heutige Erscheinungsbild verdankt der Raum seiner Renovierung 2008/2009.

Den Schmuck der Decke erhielt die Kirche 1929 durch den akad. Maler Rudolf Stolz (1874–1960) aus Bozen, Vertreter einer neusachlich-expressiven Stilrichtung. Die Bilder mit einem umfangreichen ikonographischen Programm des führenden Tiroler Meisters der monumentalen Wandmalerei hatten sich ursprünglich über die gesamte Gewölbefläche erstreckt, wurden aber bei der Innenrestaurierung 1959/60 teilweise übermalt. 2009 konnte der Großteil der mit sensibler Einfühlung geschaffenen Secco-Begleitmalerei wieder freigelegt werden, ebenso die Deckenmalerei im Chor.

 
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